Von infizierten E-Mail-Anhängen hat jeder schon gehört, aber von infizierten Computermäusen? Mit einer präparierten USB-Maus schleusten Sicherheitsforscher Schadsoftware in ein Firmennetz. Der Fall zeigt: Selbst gut geschützte Netze sind nicht sicher vor dem größten Risikofaktor - dem Menschen.
Es war ein Paket wie jedes andere, und der Mitarbeiter, an den es adressiert war, dürfte sich nicht viel dabei gedacht haben, als er es öffnete. Darin enthalten: ein paar Werbeflyer und eine Computermaus in Originalverpackung. Ein ganz normales Werbegeschenk. Was er nicht ahnte: Das Geschenk war in Wahrheit eine manipulierte, trojanische Maus und darauf ausgerichtet, das Firmennetzwerk seines Arbeitgebers zu infiltrieren. Der Mitarbeiter stöpselte die Maus in seinen Bürorechner - und öffnete damit den Angreifern das Tor. Ihr Plan war aufgegangen, schon hatten sie Zugriff auf das Firmennetzwerk und konnten aus der Ferne wichtige Informationen abgreifen.
Zum Artikel bei spiegel.de: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,772462,00.html
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