O2 nimmt Fahrt auf. Der Kommunikationsanbieter will den geplanten Funkmast in Neschen durchsetzen. Widerstand leistet die „Bürgerinitiative für einen verantwortungsvollen Umgang mit Mobilfunkstrahlung“.
Sie sieht keine Notwendigkeit, an eben jener Stelle einen Mast zu platzieren.
Seit vier Jahren versucht O2 einen Mast in Neschen zu errichten. Seitdem verweigert die Odenthaler Politik ihre Zustimmung. Die letzte Ablehnung stammt aus dem Juni 2010 und fußt auf der Vermeidung von Präzedenzfällen. Das hat das Unternehmen mit Hauptsitz in München veranlasst, bei der Verwaltung des Rheinisch-Bergischen Kreises zu intervenieren. Es drohte eine Untätigkeitsklage: „Es gab für uns keine andere Möglichkeit, als einen positiven Baubescheid auszustellen. Wir haben Verständnis für O2, die Firma hat sich an alle Vorschriften gehalten“, sagt Alexander Schiele vom Kreispressestelle.
Bürgermeister Wolfgang Roeske weicht keinen Millimeter von seinem Standpunkt ab. Er will, so lange es geht, auf Funkmasten verzichten. Er und seine Mitstreiter zeigen die Krallen: „Sollte der Kreis unser Einvernehmen ersetzen, behalten wir uns den Klageweg vor“, sagt Uwe Koch von der Verwaltung.
Der ganze Artikel bei der Rundschau: http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1308323332623.shtml
Anderer Artikel vom 30. April 2010 zum Thema bei rhein-berg-online.de: "Streit um den Funkmast spitzt sich zu":
http://www.rhein-berg-online.ksta.de/html/artikel/1272633133366.shtml
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