Der Skandal um ausspionierte Schüler in den USA nimmt neue Dimensionen an. Eine Schulbehörde hat per Webcam heimlich Zehntausende Fotos von Nutzern der schuleigenen Laptops gemacht. Auf den Servern wurden auch intime Aufnahmen gefunden.
In den USA sorgt eine Bespitzelung durch eine Schulbehörde von Schülern mit schuleigenen Laptops für Schlagzeilen. Auf den Servern der Behörde seien insgesamt 56.000 Aufnahmen sichergestellt worden, darunter neben Fotos auch sogenannte Screenshots von den Computer-Bildschirmen, bestätigte der Anwalt des Schulbezirks Lower Merion in Philadelphia am Montag. Mit dieser zuerst von der Zeitung "Philadelphia Inquirer" gemeldeten Zahl nimmt der bereits im Februar aufgedeckte Skandal eine neue Dimension an.
Zum Artikel bei stern.de: Behörde machte Zehntausende Aufnahmen von Schülern
Erschreckend
Diese Meldung finde ich in zweierlei Hinsicht besonders erschreckend:
1. zeigt sie doch, was technisch möglich ist und
2. beweist das doch, dass das, was möglich ist, auch irgendwer irgendwann macht.
Vor allem - wenn jetzt schon Schulbehörden zu solchen Maßnahmen greifen....
siehe auch den Kommentar beim Stern: Big Teacher Is Watching You