Drolshagen, Mayschoß und Börnichen: Wenn Sie nicht wissen, wo das liegt, geht es Ihnen so wie bisher den Telekommunikationsfirmen, die ländlichen Gemeinden standhaft die schnelle Internetverbindung verweigerten. Jetzt aber soll alles anders werden, und zwar sehr schnell - und drahtlos.
Drolshagen - Die Gemeinde Bühren in Nordrhein-Westfalen liegt unweit des Biggesee im südlichen Sauerland. Von hier sind es nur wenige Kilometer bis zur Autobahn A 45. Doch wer aus dem 70-Seelen-Dorf statt auf die Sauerlandlinie auf die schnelle Datenautobahn einbiegen möchte, der landet zielsicher im Stau: "Die Breitbandpenetration in Bühren beträgt 0 Prozent", schimpft Christoph Lütticke von der Stadt Drolshagen, zu der die Gemeinde gehört. In der Nachbarkommune Herpel sieht es nicht viel besser aus. Viele Anrufe, viele Gespräche mit Anbietern von Telekom bis Unitymedia waren bislang vergebens: Die Bührener holten sich stets einen Korb - der Anschluss ans schnelle Internet sei technisch zu aufwendig und nicht rentabel.
Der vollständige Artikel ist bei Spiegel Online zu finden: Die digitale Diaspora hofft auf Ende des Schneckentempos
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