So kann Forschung also auch aussehen: Um zu überprüfen, welche Gefahren Besuchern von Pornoweb-Seiten drohen und wie Anbieter damit Geld verdienen können, bastelten Wissenschaftler eigene Sex-Sites, lockten Netz-Nutzer darauf - und hätten fette Gewinne erwirtschaften können.
Wer sich im Web Pornos anguckt, ist stärker gefährdet, seinen PC mit Schadsoftware zu infizieren als andere Websurfer. Zu diesem wenig erstaunlichen Ergebnis kamen Wissenschaftler des International Secure Systems Lab, einer Ausgründung der Technischen Universität Wien. Spannender als dieses Ergebnis sind die Untersuchungsmethoden der Wissenschaftler und die Schlüsse, die sie aus ihren Erfahrungen als Betreiber von Pornoseiten zogen.
Zum Artikel bei spiegel.de: Forscher bauen 160-Dollar-Porno-Botnet
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